Archiv für Juli 2015

Veranstaltung am 21.08.2015, Schreibwerkstatt

Getroffen werden einige – gemeint sind wir alle!

Wo Menschen sich organisieren und aktiv in politische Kämpfe eingreifen, ist auf kurz oder lang mit staatlicher Repression zu rechnen. Betroffen sind meist Bewegungen, die sich nicht Kompromissen und Zugeständnissen des kapitalistischen Systems hingeben, egal ob diese aus antifaschistischen, antirassistischen Zusammenhängen, aus der Umwelt und Tierrechtsbewegung oder einer antikapitalistischen Organisation kommen. Wo immer sich Unzufriedenheit nicht kanalisieren lässt, greift der Staat oft zum äußerstem Mittel, dem Freiheitsentzug.

Die Gefangenen sollen gebrochen werden, indem ihnen jegliche Emotionen, Gefühle und menschliche Nähe vorenthalten werden. Der regelmäßige Kontakt mit ihnen, sei es durch Briefe oder Besuche, ist das einzige Mittel für Sie, die von der Knastführung befohlene und von den Wärtern praktizierte Kontrolle über das tägliche Leben zu durchbrechen. Ein Brief zählt oft zu den wenigen Lichtblicken im sonst so grauen Kanstalltag.

Solidarität muss praktisch werden: Schreibt den gefangenen Genoss_innen!

Kommt am 21.08.2015 um 20 Uhr ins Autonome Zentrum Kassel und schreibt politisch Inhaftierten.
Bringt nach Möglichkeit Briefumschläge, -marken und Schreibsachen mit.
Adressen von Gefangenen, einige Umschläge und Marken, sowie Tipps zum ersten Anschreiben gibt es vor Ort.